Glas Danker
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Der Glaspalast als Symbol von (simulierter) Transparenz

In dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ wird ein Herrscher beschrieben der vorgibt, Kleider zu tragen, tatsächlich aber nackt ist. Bei Banken und Finanzdienstleistern ist die Situation in gewisser Weise ins Gegenteil verkehrt. Sie geben vor, sich den Blicken ihrer Kunden schutzlos auszuliefern, sich durchsichtig, also transparent zu machen. Diese Botschaft wird nicht nur über die üblichen Kanäle wie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert, sondern ebenso über die Architektur.

Die verglaste Fassade vermittelt den Eindruck, man könne nicht nur von Innen nach Außen blicken, sondern ebenso gut von Außen nach Innen. Welches Unternehmen, das etwas zu Verbergen hätte, würde diesen Blick gestatten? Aber der Blick nach Innen ist nur vorgetäuscht. Was man sieht, sind Büromenschen bei Büroarbeit, nicht jedoch Entscheidungs- und Verschleierungsprozesse. In gewisser Weise werden die Fähigkeiten des Werkstoffes Glas also manchmal missbraucht. Während die Transparenz des Glases real ist, ist es die der „transparenten Unternehmen“ nicht.

Lobbyisten scheuen das Licht der Öffentlichkeit. Glas Danker hat mich gelehrt, im Licht zu leben.

Danke Danker!

Hannelore Studnitz, Lobbyistin

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