Glas Danker
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Die Broken-Windows-Theorie

Die Broken-Windows-Theorie (englisch für „Theorie der zerbrochenen Fenster“) beschreibt, dass ein anfangs harmloses Phänomen wie ein zerbrochenes Fenster in einem leerstehenden Haus zur völligen Verwahrlosung der gesamten Gegend führen kann.

Die Soziologen Kelling und Wilson veröffentlichten im Jahr 1982 in der Zeitschrift „The Atlantic Monthly“ die „Broken-Windows-Theory“. Diese besagt, dass der sichtbare Verfall der Umgebung von Kriminellen als Zeichen gedeutet wird, dass ihre Aktivitäten hier einer ebenso geringen Kontrolle unterliegen wie der physische Zustand der Gebäude. Das allmähliche Erscheinen von Kriminellen führt zu einem Rückzug der „anständigen Bürger“. Hieraus resultiert wiederum eine geringere gesellschaftliche Kontrolle. Diese Mechanismen nennt man positive Rückkoppelung. Anders gesagt: Es wird immer schlimmer.

Auf Basis dieser Theorie wurde die Null Toleranz Strategie erarbeitet. Sie ahndet jedes auch noch so kleine Vergehen konsequent. Weder Schmierereien an Wänden oder in Zügen noch Urinieren in der Öffentlichkeit oder eben zerbrochene Fenster werden toleriert. Diese Strategie wandte New York seit dem Jahr 1993 unter dem damaligen Bürgermeister Rudolph Giuliani an, um den immensen Problemen der Stadt zu begegnen. Die Strategie war überaus erfolgreich. Die Stadt gilt wieder als sicher und lebenswert, ehemals heruntergekommene Viertel sind inzwischen begehrte Wohnorte.

Manche Menschen fürchten Transparenz. Wir als Glaser versuchen immer, Licht ins Dunkel zu bringen.

Fiat Lux! (es werde Licht)

Michael Danker, Glasermeister und Glasbautechniker

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